MMA Training – Tipps für ein professionelles Training!

Zwei Männer im Ring vor einem MMA KampfZugegeben, die MMA (Mixed Martial Arts) sind sicher nicht jedermanns Sache. Doch wer sich genauer mit den „gemischten Kampfkünsten“ auseinandersetzt, merkt schnell, dass es sich dabei um eine hochkomplexe, spannende Sportart handelt, die dem jeweiligen Athleten einiges abverlangt – aber auch eine Menge gibt. Willst du dich als MMA-Kämpfer versuchen? Dann folge diesen Tipps für ein professionelles Training!

Tipp 1: Rüste dich passend aus!

Schade, dass man sich starke Nerven nicht kaufen kann. Die brauchst du nämlich dringend, um als MMA-Fighter zu bestehen. Zum Glück lässt sich wenigstens die äußerlich erforderliche Ausrüstung ohne großen Aufwand erbeuten – und manchmal musst du nicht einmal viel Geld für die benötigten Utensilien ausgeben. Die grundlegende Ausstattung setzt sich aus folgenden Artikeln zusammen:

  • Trainings- beziehungsweise Fighting-Handschuhe
  • Mund- beziehungsweise Zahnschutz
  • Fightshorts
  • T-Shirt im MMA-Style

Achte darauf, dünne Handschuhe zu wählen, die an den Fingern offen sind. Der Mund- beziehungsweise Zahnschutz kann für die verschiedensten Sportarten genutzt werden – von MMA und Boxen über American Football bis hin zu Eishockey. Wichtig ist nur, dass er erstklassig verarbeitet ist und Luftströmungskanäle mitbringt, die maximale Atmungsaktivität gewährleisten.

Utensilien für ein professionelles MMA-Training

Wolltest du schon immer gern das MMA-Training testen, aber nicht gleich ein Vermögen für die passende Ausrüstung ausgeben? Dann bist du bei uns richtig! In unserem SportSpar MMA-Shop findest du alle wichtigen Utensilien für das Training zu günstigen Preisen.

Auch für Profis, die bereits länger MMA ausüben haben wir verschiedene Artikel für das professionelle MMA-Training. Du findest beispielsweise den Mund- und Zahnschutz oder auch die Fighting-Handschuhe.
MMA Training

Tipp 2: Lebe dein Leben gesundheitsbewusst!

Um nicht nur Spaß am MMA-Training zu haben, sondern auch köperlich zu 100 Prozent vom Sport zu profitieren, solltest du gesundheitsbewusst leben. Was nach abgedroschener Floskel klingt, ist eine längst erwiesene Tatsache. So weiß man, dass ein ausgewogener, nährstoffreicher Speiseplan den Muskelaufbau überhaupt erst möglich macht und gezielt unterstützt. Die bedeutendsten Bausteine sind Proteine, die du beispielsweise über Nüsse, Hülsenfrüchte, Eier, Milchprodukte, Fisch und Fleisch beziehen kannst.

Zudem brauchst du ausreichend Kohlenhydrate, etwa aus Haferflocken, Reis und Kartoffeln. Sie liefern dir die Energie, die es dir ermöglicht, das harte Training durchzuhalten. Abgesehen von den körperlichen Grundvoraussetzungen für ein befriedigendes Ausüben der Mixed Martial Arts sind auch bestimmte geistige Fähigkeiten unverzichtbar. Ganz nach dem Motto „von nix kommt nix“ solltest du in Sachen Motivation und Disziplin mental topfit sein.

Tipp 3: Informiere dich über die Sportart!

Ist das nicht interessant: Schon im antiken Griechenland war man sich uneinig, welche Kampfkunst denn nun die effektivste darstellt, sodass sich eine Kombination der verschiedenen Stehkampf- und Bodenkampf-Sportarten geradezu aufdrängte. Die MMA bilden die modernste Verschmelzung mehrerer Kampftechniken. Genauer gesagt verbinden sie Boxen, Kickboxen, Ringen, Judo, Grappling, Jiu-Jitsu und Muay Thai zu einem umfassenden Ganzen. Gemeinhin beginnt ein MMA-Fight im Stand und endet auf dem Boden, wo man versucht, seinen Gegner mit Hebeln und/oder Würgegriffen zur Aufgabe zu zwingen. Doch auch Schläge und Tritte sind erlaubt und werden verwendet – selbst wenn der Kontrahent bereits auf dem Boden liegt.

Durch diese teils extremen Methoden stand und steht die Sportart immer wieder arg in der Kritik. Verfechter der MMA verweisen jedoch nimmermüde darauf, dass nur solche Menschen für die professionelle Ausübung des Sports geeignet sind, die es schaffen, die Grenzen und Tabus ihrer Gegner zu respektieren und danach zu handeln. Wem das gelingt, der darf sich über eine Aktivität freuen, die ausnahmslos alles fördert: von der Ausdauer und Kraft über die Koordination bis hin zur Schnelligkeit und Reaktionsstärke.

Tipp 4: Werde mit regelmäßigem Training MMA-Profi!

Training ist nicht gleich Wettkampf. Bei kaum einer Sportart gilt diese Weisheit so sehr wie bei den MMA. So spielen „klassische“ Ausdauer- und Kraft-Workouts wesentliche Rollen. Die eigentlichen Kampfkünste – also Schlag-, Hebel- und Würgetechniken – eignest du dir nach und nach an. Dazu muss man allerdings sagen, dass diese im Training immer nur angedeutet, aber nie voll durchgezogen werden. Dadurch ist die Verletzungsgefahr bei den Übungseinheiten nicht größer als etwa beim Judo. Nur in Wettkämpfen geht es richtig zur Sache.

Fazit

Wirklich gute MMA-Kämpfer sind – entgegen der weit verbreiteten Ansicht – nicht bloß Kampfmaschinen, die rücksichtslos aufeinander losgehen, sondern beeindruckende Sportler, die ihre Bewegungen kontrolliert ausführen und Körper und Geist gezielt stärken. Probier es aus – du wirst schon nach den ersten Trainings spüren, ob die Mixed Martial Arts etwas für dich sind oder du doch in einer „harmloseren“ Sportart besser aufgehoben bist!

Titelbild: ©istock – PaSta77

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